Sunday, 21. december 2008
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"Jeder einzelne kann in der Welt etwas ausrichten, indem er in seinem kleinen Einflußbereich ein Vorbild
ist. So wie ein Stein, der in einen Teich geworfen wird kleine Wellen verursacht, die sich nach außen hin fortpflanzen, bis sie allmählich auslaufen, so beeinflussen unsere Handlungen die Ökologie
der gesamten Menschheit."
von J-Hun
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Sunday, 14. december 2008
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12:36
link aus der ZEIT Online 06.07.2008
Der Titel der damaligen Schlagzeile lautet: "Aufstand der Mustermuslime" und zeigt dazu ein Bild mit jungen Leuten die das Grundgesetz ins Bild halten.
Wer sind diese Menschen die wegen einer kurz vor der Demo gezeigten Tatortfolge den gesamten Platz vor dem Kölner Dom füllten um auf ihre Religion aufmerksam zu machen? Die Aleviten. Was
unterscheidet sie von den "anderen" Muslimen? Und überhaupt was wollen sie ?
In der besagten Tatortfolge geht es um einen Inzestfall einer alevitischen Familie. Der Vater schwängert seine Tochter woraufhin sie bei einer Kommissarin (Maria Furtwängler) Hilfe sucht. Am Ende
aber dennoch stirbt.
An sich nur eine fiktive Geschichte aber mit Verbindung der Alevitischen Geschichte wird sie brisant. Bis heute sind die Aleviten eine Religionsgemeinschaft die von den anderen Muslimen nicht gerne
gesehen wird. Jahrhundertelang wurden sie im Gebiet des Osmanischen Reiches verfolgt und diskriminiert. Eines der anti-alevitischen Vorurteile war dabei der Inzestvorwurf. Mit der Tatortfolge kam
dieses Vorurteil wieder hoch.
Das Wort Alevite hat seinen Ursprung im Arabischen bzw. im Persischen und bedeutet Anhänger Alis. Eine Person, der den Weg
des Heiligen Ali eingeschlagen hat. Im Islam herrscht ein strenges Bilderverbot wenn es um den Propheten Mohammad geht, doch von Ali gibt es viele unterschiedliche Darstellungen. Um den
Zusammenhang zu verstehen muss man sich die Geschichte des Islams anschauen. Im Christentum verursachte Martin Luther mit seiner Kritik an der Katholischen Kirche die Spaltung in einen
katholischen und einen protestantischen Teil .
Im Islam war der Grund Religionsspaltung ein anderer. Im Islam entstand die Spaltung durch einen Nachfolgerstreit. Nach dem Tod des Propheten Mohammad geht es um die Frage
wer denn nun sein Nachfolger wird. Für einige, nicht für alle, ist klar es muss Ali
werden. Da er zum einen derjenige ist, der dem Propheten am nächsten stand und zum anderen mit seiner Tochter verheiratet war.
Doch nicht alle hielten Ali für den rechtmäßigen Nachfolger des Propheten. Der andere Teil setzte einen Kalifen ein den sie für würdig hielten. Und schon war die Spaltung da. Sie
verfestigte sich aber erst mit einem einschneidenden Ereignis der bis heute im Mittelpunkt der Konflikte zwischen Sunniten, den Anhängern der Kalifen, und Schiiten, den
Anhängern Alis, steht.
Die Schlacht bei Kerbela (Stadt im heutigen Irak) ist für Schiiten in der ganzen Welt ein Begriff. Hier wurde der dritte (insgesamt gibt es
12) Imam Hüseyin umgebracht und ist heute für Millionen von schiitischen Muslime ein Pilgerort. Hüseyin gehörte zu den 12 Imamen, also dem Kreis von Ali, die oft
zusammen mit Ali bildlich dargestellt werden.
Das war der geschichtliche Hintergrund zur Spaltung des Islams in Sunnitentum und Schiitentum. Doch was ist jetzt mit den Aleviten?
Die Aleviten sind wie die Schiiten Anhänger Alis sind aber von den beiden großen Hauptrichtungen des Islams, vorallem vom Sunnitentum, nicht anerkannt und werden von ihnen diskriminiert.
Gründe gibt es viele.
Die Aleviten befolgen nicht konsequent die 5 Säulen des Islams , sie nehmen den Koran nicht wörtlich sondern interpretieren ihn nur mystisch, sie brauchen keine Moschee für ihren
Gottesdienst, sie sehen sich als liberale Ausprägung des Islams und zwingen ihre Frauen nicht ein Kopftuch zu tragen. Allgemein gibt es bei den Aleviten keine Geschlechtertrennung. Mann und
Frau sind gleichgestellt.
Das sind einige wesentliche Gründe für die Differenz mit anderen Religionsgemeinschaften.
Das war relativ zusammengefasst woher der Begriff Alevite überhaupt stammt und einige Unterschiede zu den anderen beiden Religionsgruppen des Islams.
In den folgenden Artikeln werde ich noch auf die Grundzüge des Alevitentums eingehen und die Bedeutung dieser Gemeinschaft in unserer heutigen Zeit.
von J-Hun
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Friday, 21. november 2008
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21:26
Der Junge wollte trainieren und auf die Meisterschaft fahren. Unter wirklich allen Umständen.
Er liebte das Training und scherte sich nicht wenn er krank war und lieber zu hause bleiben sollte. Es war ihm egal. Das einzige was er
im Sinn hatte war der sportliche Erfolg. Ab und zu ein Husten, das wird schon vergehen. Irgendwann war der Reiz im Hals weg, dafür fing an das Herz zu stechen.
Warum ist uns unsere Gesundheit so unwichtig ?
Jeder von uns hat Ziele. Manche schreiben sie auf und richten sich danach. Manche haben sogar einen ganzen Katalog, doch die Gesundheit
nimmt immer einen niedrigen Platz ein. Warum ist das so?
Jeder von uns strebt Erfolg im Beruf und eine Familie an. Doch wir vergessen was wir als Grundlage dafür benötigen. Die eigene
Gesundheit.
Jeder von uns geht zum Arzt. Manche mehr manche weniger. Wir verlangen Medizin die uns so schnell wie möglich heilen soll. Doch nach dem
Grund der Krankheit fragt niemand von uns. Unser Hausarzt verschreibt uns eine Medizin deren Namen wir nicht aussprechen können und lässt uns weiterziehen. Doch dadurch wird eine
Auseinandersetzung mit dem Körper verhindert. Ein Schmerz den wir uns nicht erklären können ist ein Signal vom Körper mit einer bestimmten Bedeutung. Es soll uns zeigen, dass wir etwas in unserem
Tun und Handeln verändern müssen. Doch indem wir irgendetwas schlucken behandeln wir nur unsere Symptome aber wir lösen den ursprünglichen Grund für die Krankheit nicht. Somit wird die Krankheit
lediglich verschoben und unser Körper weiter geschwächt. Statt Tabletten zu schlucken sollten wir anfangen in uns zu gehen und auf unser Inneres zu horchen.
Ein empfehlenswerter Link:
link
von J-Hun
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Sunday, 16. november 2008
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19:03
In was für einer Gesellschaft wollen wir leben?
Sollte man sich nicht die Frage stellen in was für einer Gesellschaft man aufwachsen möchte ? Lehnt man sich mit dieser Frage zu sehr aus dem Fenster ?
Interessanterweiße wird man komisch angeschaut wenn man diese Frage stellt, so als ob man bereits dann schon gegen den Strom schwimmt!
Wie viele von uns lesen Zeitung oder informieren sich zumindest über die Tagespolitik? Wie viele volljährige nutzen ihre Chance zur Wahl zu gehen ? Wie viele engagieren sich neben der Schule für
etwas, dass ihnen wichtig ist ?
Ich denke die Zahl ist verschwindend klein.
Eine Generation die mit dem Fernseher und dem Internet groß geworden ist besitzt viele Vorteile. Noch niemals zuvor konnte man innerhalb kurzer Zeit so viele Information zu Gesicht bekommen (gute
und schlechte natürlich). Noch nie zuvor konnte man sich so leicht quer über Kontinente unterhalten und sich sehen. Noch nie zuvor hatte eine Generation so viele Möglichkeiten sich einen
Studiengang auszusuchen und zu studieren was er möchte.Engagieren für alles was man möchte, verändern was man möchte. An Möglichkeiten mangelt es nicht.
Globalisierung sei Dank.
Man sollte meinen es herrscht ein Hochgefühl wegen dieser Fülle an Möglichkeiten, doch dem ist leider nicht so. Viele wissen nicht was sie studieren sollen oder welchen Beruf sie ergreifen sollen.
Für was sie sich engagieren sollen.
Die Fülle an Möglichkeiten erscheint eher als Fluch als Segen. Warum ist das so?
Ist es nicht so, dass wir Angst haben vor dieser Wissensüberflut die uns zu ersticken droht? Wollen wir im Grunde garnicht mehr so viel wissen ?
Jahrhundertelang kämpften Menschen dafür, dass der Gottesdienst in der jeweiligen Landessprache gehalten werden sollte und nicht auf Latein. Inzwischen hat das "unser" ehrenwerte Papst
teilweiße wieder rückgängig gemacht. Waren all die Kämpfe umsonst ? Ein simples Beispiel welches aber die gegenwärtige Situation verdeutlicht.
Sollten wir nicht anfangen aus der Reihe zu tanzen und aufhören ein Schaf zu sein und einer Herde zu folgen ?
Vielen fehlt mit Sicherheit der Glaube etwas verändern zu können. Inzwischen erscheinen politische Entscheidungen durch supranationale Einrichtungen in weitere Entfernung gerückt zu sein als sie es
ohnehin waren. Doch es ist der Glaube daran etwas verändern zu können der uns doch weiterbringt als die anderen.
Solange wir uns damit zufrieden geben abends DSDS oder Germany`s next Topmodell anzuschauen - dann ist gut. Aber es gibt da eben noch andere Leute die es dann doch anders sehen.
Die Ausgangsfrage - in was für einer Gesellschaft wir leben wollen - ist immer noch nicht beantwortet.
Ich denke ich möchte in einer Gesellschaft aufwachsen die mit sich selbst nicht zufrieden ist. Denn die konstuktive Kraft der Unzufriedenheit ist die Grundlage für Veränderungen. Durch permanente
Kritik sind wir dazu bestimmt die Gegenwart als verbesserungsbedürftig zu sehen und an ihr zu arbeiten. Was zu mehr oder weniger Veränderungen führt. Deshalb ist der Moment des zufriedenseins
mit sich und der Gesellschaft eine äußerst verlockende und gleichzeitig gefährliche, die verhindert werden sollte.
von J-Hun
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Wednesday, 12. november 2008
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